Aktivitäten 2025

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Ansurfen 2025

Am 26.04. fand unser diesjähriges Ansurfen statt – und besser hätte der Start in die neue Saison kaum sein können. Bei leicht bewölktem, aber angenehm mildem Wetter und konstant guten Windverhältnissen boten sich ideale Bedingungen für alle Teilnehmenden.


Schon früh am Tag war die Vorfreude spürbar, als sich die Mitglieder nach und nach am Wasser einfanden, Material vorbereiteten und die ersten Gespräche nach der Winterpause geführt wurden.

Zum sportlichen Auftakt wurde unsere traditionelle Aufstiegsregatta ausgetragen. Mit viel Engagement, Ehrgeiz und vor allem einer großen Portion Spaß gingen die Surferinnen und Surfer an den Start. Spannende Manöver, kleine Duelle auf dem Wasser und so mancher überraschende Moment sorgten für beste Unterhaltung – sowohl für die Aktiven als auch für die Zuschauenden an Land. Die Regatta war ein voller Erfolg und setzte direkt ein sportliches Highlight zu Beginn der Saison. Im Anschluss stand das gesellige Beisammensein im Mittelpunkt. Am Grill wurde gemeinsam geschlemmt, gelacht und sich ausgetauscht.

Dank der vielen mitgebrachten Salate und Kuchen entstand ein vielfältiges und leckeres Buffet, das keine Wünsche offenließ. In entspannter Atmosphäre ließ man den Tag Revue passieren, knüpfte an alte Gespräche an und schmiedete bereits Pläne für die kommenden Wochen auf dem Wasser.

Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die nicht nur Lust auf die neue Saison gemacht hat, sondern auch einmal mehr gezeigt hat, wie stark der Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft ist. Ein solcher Tag lebt von der Beteiligung vieler – deshalb gilt ein ganz besonderer Dank den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz, ihrer Organisation und ihrem Engagement dieses schöne Ansurfen erst möglich gemacht haben.

Bundesligavorrundenregatta und Saarlandmeisterschaft

Die diesjährige Bundesligavorrundenregatta und Saarlandmeisterschaft fand vom 3.-4.5. bei optimalen Bedingungen statt. 21 Raceboarder, 4 Windsrufer LT und 8 Techno FahrerInnen waren gemeldet und pünktlich um 13:30 ging es am Samstag aufs Wasser.


Bei einem Grundwind von 10-15 Knoten und Böen bis 23 Knoten konnte der Kurs zügig abgesurft werden und beim Vorwindkurs war es sehr oft möglich ins Gleiten zu kommen. Aber nach 5 Wettkäufen waren alle sehr erschöpft und das Feld hatte sich gegen Ende auch schon etwas ausgedünnt. Das Schnitzelbuffet abends bei Zelfi hat dann alle wieder aufgebaut und am nächsten Tag wurden dann noch bei 5-10 Knoten Wind zwei Wettläufe ausgetragen. Erster wurde Fabian Aldinger vom WCJ und Robin Rockenbauch wurde mit einem zweiten Platz bestes Vereinsmitglied. Beste Dame wurde Jutta Rockenbauch und bester Jugendlicher Christian Bierwag vom RSCC. Bei den Technos hat unser Verein mit Maximilian Walter den ersten Platz erobert. Bestes Team wurde WSC Saar 1 mit Robin und Ralf Rockenbauch.

Internationale Deutsche Meisterschaft

Raceboard 2025

Bei der Raceboard-IDM 2025 auf dem Bostalsee im Saarland gab es Windstärken in Böen bis 34 Knoten - herausfordernde Bedingungen für die 32 Starterinnen und Starter.

© Emily Burger

Nach 12 Wettfahrten heißt der neue Deutsche Meister auf dem Raceboard Fabian Aldinger. Der 41-jährige Surfer vom Windsurfing Club Jade in Wilhelmshaven kam mit den herausfordernden Bedingungen bei der IDM auf dem Bostalsee im Saarland am besten zurecht – von böigem Wind mit bis zu 32 Knoten und Leichtwind war alles dabei. Auf den Rängen zwei und drei landeten Richard Sprenger (Just Windsurfing Paderborn) und Felix Huber vom Regatta Surfclub Chiemsee. Insgesamt starteten am Pfingst- wochenende 32 Frauen und Männer bei dem vom WCS Saar ausgerichteten Meisterschaftsevent.


Der Bostalsee präsentierte sich als meisterschaftswürdiges Revier: An den ersten beiden Tagen gab es Windstärken von 12 bis 32 Knoten, der Wind war zudem böig und forderte mit vielen Drehern die Windsurferinnen und Windsurfer auf dem Raceboard zusätzlich heraus. „Du musstest dich voll konzentrieren und durftest niemals nachlassen“, sagt Fabian Aldinger. „Das war ein insgesamt mehr als anspruchsvoller Wettbewerb.“ Nach zehn Wettfahrten folgten am Pfingstmontag noch zwei entspanntere Durchgänge bei Sonnen-schein und maximal zehn Knoten Windstärke. Auch bei diesen Leichtwindbedingungen überzeugte der erfahrene Surfer, der seit seinem achten Lebensjahr auf verschiedensten Surfboards steht und im Team mit dem Windsurfing Club Jade bereits zweimal in Folge die Surf-Bundesliga gewonnen hat. „Das war diesmal mein Vorteil: Ich komme mit allen Winden klar.“, sagt Fabian Aldinger. Sein Streichergebnis war dann auch ein dritter Platz im zehnten Rennen.

Fabian Aldinger vom Windsurfing-Club Jade auf dem Weg zu seinem Deutschen Meistertitel 2025 auf dem Raceboard. © Windsurfclub-Saar

Beste deutsche Frau war Amelie Huber als Sechste in der Gesamtwertung, die Tochter des Drittplatzierten Felix Huber. Der ausrichtende Windsurf-Club Saar hatte die Meisterschaft mit vielen Ehrenamtlichen „bestens vorbereitet“, sagt Alexander Lippert, 1. Vorsitzender. Damit auch Zuschauerinnen und Zuschauern an Land die Wettfahrten live miterleben können, wurde das Geschehen live auf eine Leinwand am Ufer und zugleich im Internet gestreamt. „Das kam bei allen gut an!“

Die Organisatoren vom Windsurf-Club Saar streamten die Wettfahrten live auf eine große Leinwand am Ufer des Bostalsees und im Internet. © Emily Burger

Das Raceboard gilt als vielseitig einsetzbares Surfboard mit Klappschwert, es kann bei nahezu allen Windbedingungen und auf allen Revieren genutzt werden. In Deutschland sind rund 120 Fahrerinnen und Fahrer registriert.

Hier finden Sie alle IDM-Ergebnisse 

Absurfen 2025

Am 28.09. hieß es bei uns wieder: Ab aufs Wasser zum diesjährigen Absurfen – der letzte gemeinsame Schlag für diese Saison. Auch wenn sich der Himmel eher grau zeigte und die Sonne sich nur selten blicken ließ, hat das die Stimmung kein bisschen gedrückt. Der Wind war solide und die Wassertemperaturen noch absolut surfbar – also genau die richtige Mischung, um nochmal alles rauszuholen und ein paar schöne Sessions aufs Wasser zu bringen.


Schon beim Aufbau lag dieses typische „letzter Tag“-Gefühl in der Luft: ein bisschen Wehmut, aber vor allem richtig viel Bock, die Saison gemeinsam gebührend zu beenden. Segel wurden aufgeriggt, Boards klargemacht und dann ging’s auch schon raus – nochmal Gleiten, nochmal Halsen üben, nochmal den Wind spüren, bevor die kälteren Monate anstehen. Ein echtes Highlight war natürlich wieder unsere Aufsteigerregatta. Wie gewohnt ging es mit ordentlich Einsatz zur Sache, aber immer mit einem Augenzwinkern und viel Spaß. Jeder hat nochmal alles gegeben, es gab spannende Zweikämpfe auf dem Wasser und auch den einen oder anderen spektakulären Moment. Egal ob ambitioniert oder entspannt unterwegs – die Regatta hat einmal mehr gezeigt, wie viel Freude unser Sport macht und wie gut die Truppe zusammenpasst.

Nach den letzten Schlägen auf dem Wasser ging es zurück an Land, wo schon alles für die wohlverdiente Stärkung vorbereitet war. Am Grill wurde angeheizt, dazu gab es eine bunte Auswahl an Salaten und natürlich auch süße Leckereien. In lockerer Runde wurde gegessen, gelacht und die Saison nochmal Revue passieren gelassen – von den ersten Frühjahrsböen bis zu den besten Sommertagen auf dem Wasser. Man merkte schnell: Diese Saison hatte einiges zu bieten. Viele schöne Sessions, neue Fortschritte, gemeinsame Erlebnisse und vor allem jede Menge gute Stimmung. Das Absurfen war dafür der perfekte Abschluss entspannt, gesellig und genau so, wie man sich den letzten Tag wünscht. So kann man nach einer richtig starken und ereignisreichen Saison zufrieden das Material einwintern und in die Winterpause gehen. Die Vorfreude auf das nächste Ansurfen ist jetzt schon da – wenn es wieder heißt: Segel hoch, Board ins Wasser und zurück aufs nächste Level.